Die Elben

Allgemein

Elben werden im Durchschnitt 1,85 m groß und wiegen durchschnittlich etwa 75 kg. Der Knochenbau ist bei Elben meist dünner und schmächtiger als bei Menschen und bedingt ihren schlanken Körperbau. Sie besitzen spitz zulaufende Ohren und leicht angeschrägte Mandelaugen. Bis auf das Haupthaar, das üppig sprießt, weisen Elben nur eine spärliche Körperbehaarung auf. Die meisten der Elben wirken auf Menschen besonders anziehend. Dies scheint einerseits an ihrer Schönheit und Eleganz zu liegen aber andererseits auch an ihren wundervollen Stimmen. Wenn Elben singen, so scheint es, als besäßen sie zwei Stimmen, die sich harmonisch verbinden und ergänzen. Ihre Hautfarbe ist meist sonnengebräunt, selten rosig-weiß oder schneeweiß. Ihre Lebenserwartung ist legendär. Elben sterben eher durch Seuchen, Krankheiten, Gifte und sonstige gewaltsame Einflüsse von außen als an Altersschwäche.

Elben
Größe 1,70- 1,90 m
Gewichtberechnung Größe-120 in Kg.
Attribute Durchschnitt
ST 10
KO 12
GE 12
RE 13
FF 12
WI 10
KL 10
WE 10
IN 12
WA 12
Aussehen 10
Magiestufe 1
Vor- und Nachteile
Stimme
Körpergebundene Kraft
Alkoholunverträglichkeit Stufe1
Weltfremd
Angeborene Handlungsmagie

Elben fühlen sich stark mit Ihresgleichen und der Natur verbunden. Sie leben meist in kleineren Gemeinschaften zusammen. Obwohl die einzelnen Siedlungen oft weiter von einander getrennt liegen, pflegen die Elben gute Kontakte miteinander. Die meisten Elben leben von dem, was ihnen ihr Lebensraum bietet und tauschen die Dinge, die sie nicht selber herstellen können, mit anderen Elbengemeinschaften oder aber mit Händlern anderer Rassen. Die Elben sehen keinen Sinn darin übermäßigen Besitz anzuhäufen. Materielle Dinge gehören bis auf wenige Ausnahmen der Gemeinschaft. Trotz dieser für Menschen schwer nachvollziehbaren Einstellung kennen Elben das Prinzip des persönlichen Besitzes sehr wohl.

Jeder Elb hat einige Habseligkeiten, die er als sein Eigentum betrachtet, wenn auch aus anderen Gründen als die Menschen es tun. Diese Objekte brauchen die Elben, um in ihrem Lebensraum zu überleben oder verbinden persönliche Erinnerungen mit ihnen. Gegenstände eines Elben, die zu seinem Eigentum zählen, wären z.B. seine Waffe, die Kleidung, die er trägt, einige Gebrauchsgegenstände und das eine oder andere Schmuck- und Erinnerungsstück. Hierarchisches Denken ist den meisten Elben ebenfalls fremd. Je nach Situation gibt es einen anderen "Bestimmer", der die Führung übernimmt. Das kann bei einem Jagdausflug der beste Jäger sein, später bei der Tierverwertung der Geschickteste oder Erfahrenste des Dorfes usw.

Allen Elben gemein ist, dass sie Alkohol und die meisten anderen Rauschmittel nur schlecht vertragen aber schnell in eine Abhängigkeit verfallen. Viele Elben, die sich von Menschenstädten angezogen fühlten, mussten dies feststellen. Dadurch hat sich vermutlich auch der abwertende Name Gossenelben für diese Elben entwickelt. Ein Elb im Vollrausch hat nichts mystisches und graziles mehr an sich. Aus diesem Grund sind die Rauschmittel in den Elbenkulturen verboten, die bereits negative Erfahrungen mit diesen Dingen machen mussten.

Die Kleidung und Lebensgewohnheiten der Elben sind stark durch ihren Kulturkreis und ihre Lebensumstände beeinflusst. Um dies zu verdeutlichen werden im Folgenden die verschiedenen bekannten Kulturkreise näher beschrieben.

Der Kulturkreis der Auenelben

Der erste Kulturkreis auf den Menschen gestoßen sind, sind die nomadisch herumziehenden Auenelben (auch Steppenelben genannt), die auf den Grasebenen südlich des Ogerwalls leben. Die Steppenelben domestizieren Tiere als Nutz- und Reittiere und ziehen in Familiengruppen über die Grasebenen. Wenn sich zwei Elbengruppen treffen wird häufig eine mehrtägige Rast eingelegt, um Informations- und Warenaustausch zu betreiben. Für viele der jungen Elben ist dies auch eine willkommene Gelegenheit nach einem Lebenspartner Ausschau zu halten. Üblicherweise wechselt der Mann in die Gruppe der Erwählten über, wenn sich ein Paar gefunden hat, oder beide Gruppen vereinen sich, wenn durch die Abwanderung der jungen Elben das Überleben der restlichen Gruppe gefährdet wäre.

Lebensweise

Sie nutzen das Haar ihrer Tiere und sogar ihr eigenes um aus dem damit produzierten und gefärbten Garn bemerkenswerte Stoffe herzustellen. Diese benutzen sie sowohl für ihre Kleidung als auch für ihre kunstvollen Zeltkonstruktionen, die trotz ihrer Größe und Widerstandsfähigkeit ungewöhnlich leicht sind. Die Kleidung der Auenelben ist elegant und verspielt, doch gleichsam robust und zweckmäßig. Außergewöhnlich sind auch die aufwendigen Ornamente, die das Gesamtbild der Kleidung meisterhaft abrunden. Die Farbvielfalt der Bekleidung umfasst unter anderem tiefblaue, hellgelbe, rote, orange, grüne und braune Farbtöne. Die Farben gewinnen die Elben aus verschiedenen Pflanzen, die in ihrem Wandergebiet beheimatet sind. Ein Lager der Steppenelben ist schon von weitem durch die Farben und rundlichen Formen der Zelte auszumachen. Der Aufbau dieser Lager ist ein weiteres unverkennbares Zeichen der Elben.

Die Nahrungs- und Lebensgrundlage der Auenelben stellen ihre Tierherden dar, die sie das ganze Jahr hindurch über die Grasebenen treiben. Ergänzt wird ihr Speiseplan durch viele essbare Pflanzen und Früchte, die sie auf ihren Wanderungen abernten und sammeln. Aus den Häuten ihrer Tiere stellen die Elben gutes Leder her, aus dem sie viele Gebrauchsgegenstände (wie Stiefel, Gürtel, Schnüre, o.ä.) aber auch Rüstungen und vieles andere mehr erzeugen.

Viele Gelehrte sind davon überzeugt, dass die Auenelben eine ungewöhnliche Art der Landwirtschaft betreiben. Sie glauben, dass die Elben in bestimmten Gebieten ihrer Routen Pflanzen aussähen, die sie dann im nächsten Jahr wieder ernten können ohne das Land zu beackern oder diese Felder anderweitig zu bearbeiten. Diese Vermutung wird durch die immense Zahl der nützlichen und essbaren Pflanzen in den Gegenden der Elben verstärkt.

Totenkult

Wenn einer der Elben stirbt, wird er in Stasis versetzt, um das Zerfallen des Leichnams zu verhindern. Die Gruppe zieht dann an einen besonderen Ort, wo eine Totenfeier abgehalten werden kann. Diese Orte sind in den Grasebenen der Elben weithin zu sehen, da es sich um große, uralte Bäume handelt, in deren Nähe die Elben dann ihr Zeltlager errichten und das kommende Fest vorbereiten. Während der Feier wird über das Leben des Verstorbenen gesprochen, gesungen, getanzt und musiziert. Im Verlauf der Feier wird dann die persönliche Habe des Verstorbenen auf dem Festplatz ausgelegt. Jeder, der glaubt etwas aus dem Besitz beanspruchen zu dürfen, tritt vor, erklärt vor allen Anderen, warum er die Kette, den Bogen, die Decke oder ähnliches des Verstorbenen beansprucht und wartet ab, ob es noch jemanden gibt. Wenn nicht, dann nimmt er sich den Gegenstand und tritt zurück in die Menge. Gibt es mehrere Anwärter, so entscheidet die Gemeinschaft, wer die besseren Gründe vorgetragen hat, oder es dringender benötigt. Dieses Ritual wird so lange fortgesetzt, bis alle Sachen verteilt sind. Der Grund für diesen Ritus ist einfach. Jeder Elb ist Teil der Gemeinschaft. Er teilt sein Leben lang Erfahrungen, Erlebnisse u.ä. mit den anderen. Um dies zu symbolisieren und um zu zeigen, dass der Verstorbene auch nach dem Tod Teil der Gruppe bleibt, werden die persönlichen Besitztümer auf diese Art verteilt. Nach diesem Brauch setzt sich das Fest fort, während der Verstorbene aus der Stasis entlassen, gewaschen, geölt und in feines Tuch gewickelt wird. Im Morgengrauen macht sich die Gemeinschaft singend und tanzend auf, um zum Ahnenbaum zu ziehen. Die Gemeinschaft umschließt den Baum und beging einen besonderen Tanz, während der Leichnam am Fuß des Baumes ruht. Der Tanz entwickelt allmählich eine Eigendynamik, wird schneller und wilder, während der Verstorbene langsam vom Ahnenbaum aufgenommen wird. Wenn die Sonne dann hoch im Zenit steht, endet der wilde Reigen und der Verstorbene ist vom Ahnenbaum vollständig aufgenommen worden. Von diesen Ahnenbäumen gibt es mehrere auf den Steppen der Elben, die von allen Gemeinschaften gleichermaßen genutzt werden. So kommt es, dass in einem einzigen Ahnenbaum die Seelen etlicher Auenelben der verschiedensten Gruppen gemeinsam ruhen. Dies erklärt auch, warum es den Zorn aller Steppenelben nach sich zieht, wenn einer dieser Bäume geschändet werden sollte.

Der Kulturkreis der Hainelben

Der zweite bekannte Kulturkreis umfasst die eher sesshafteren Hainelben (auch Waldelben genannt), die im Elbenwald ihre Siedlungen errichtet haben. In den Siedlungen der Hainelben leben meist mehrere Familien miteinander und teilen sich die anstehenden Aufgaben. Durch ihre Sesshaftigkeit betrachten sie ein festgelegtes Gebiet um ihre Siedlung zwar nicht als ihr Eigentum doch als ihr festes Jagdrevier, in dem andere nicht ohne weiteres eingreifen dürfen. Der Sinn dieses ungeschriebenen Gesetzes ist weniger der Besitzanspruch, sondern soll die Lebensgrundlage des Dorfes vor Überjagung und Zerstörung schützen. Die Gebiete der einzelnen Elbengemeinschaften sind durch filigrane Markierungen gegenzeichnet. Unwissenden werden diese feinen Zeichen wahrscheinlich nicht einmal auffallen während Eingeweihten diese Muster einige Informationen über die ansässigen Elben verraten. Wenn ein Jagdtrupp, eines anderen Dorfes in diesem Gebiet jagen oder sammeln möchte, bitten sie die Ansässigen um Erlaubnis und Hilfe. Solche Treffen dauern meist mehrere Tage, in denen Tauschhandel getrieben wird, Geschichten ausgetauscht werden und sich bisweilen auch neue Liebespaare finden. Das Paar entscheidet dann, in welcher der Gemeinschaften sie leben wollen.

Lebensweise

Die Garderobe der Hainelben ist elegant, robust und zweckmäßig. Im Gegensatz zu den Auenelben jedoch nicht so farbenfroh. Sie bevorzugen eher braune und grüne Farbtöne, die sie mit dem Wald verschmelzen lassen. Den Stoff für ihre Kleidung erzeugen sie größtenteils aus tierischem und elbischem Haar oder auch aus Pflanzenfasern. Doch gibt es auch einige Elben, die eine seltene Kunst beherrschen: sie stellen Elbenseide aus Kokons einer bestimmen Waldspinnenart her. Daraus hergestellte Kleidung wird bei den Elben hoch geschätzt, ist selten und kostbar. Die Elben gewinnen alles, was sie zum Leben brauchen aus dem sie umgebenden Waldgebiet. Sie jagen viele Arten von Wild, sammeln Beeren, Wurzeln, Früchte und Pflanzen. Sie verstehen sich meisterlich darauf, die Gaben der Natur zu nutzen ohne sie auszubeuten oder zu schädigen. Hainelben halten selber kaum Tiere. Die wenigen, die sie haben, sind meist Spiel- oder Jagdgefährten, wurden aber nicht für diesen Zweck gefangen. Vielmehr haben sie sich mit einem der Elben angefreundet und beschlossen in seinem Dorf zu bleiben.

Die Dörfer der Elben sind ähnlich bemerkenswert wie sie, unterscheidet sich ihre Baukunst doch sehr stark von dem, was Menschen hervor bringen. Um eine Lichtung im Wald errichten sie geräumige Plattformen in großen Bäumen, die mit Ast- und Blätterwerk überdacht werden und als Aufenthalts- und Arbeitsbereich dienen. Teilweise liegen mehrere dieser Ebenen übereinander. Sie sind mit Hängebrücken, Astgeflecht, Kletterseilen oder ähnlichen Konstruktionen miteinander verbunden und vom Boden aus kaum auszumachen. Ihre Behausungen liegen meist an den Stämmen der Bäume aber auch zwischen mächtigen Ästen oder gar im Wipfel eines altehrwürdigen Baumriesen. Boden, Decke und Wände dieser Häuser bestehen aus Ästen, Zweigen und Blattwerk aber auch Moosen und einer Vielzahl anderer Schling- und Kletterpflanzen, die wie durch Magie (wahrscheinlich ist dies auch der Fall) eine ansprechende Form angenommen haben. Auch auf dem Waldboden errichten die Elben ähnliche Bauten, die mit ihrer Umgebung zu verschmelzen scheinen. So kann es sein, dass man durch ein Elbendorf schreitet, ohne es wahrzunehmen. Wenn der Beobachter jedoch wache Augen hat, so kann er vielleicht die organisch gerundeten filigranen Bauwerke bemerken, die sich um ihn herum befinden und ihn in Staunen und Entzücken versetzen werden.

Totenkult

Wenn ein Elb stirbt, kommt sein ganzes Dorf zusammen um ihn zu betrauern. Befinden sich viele des Dorfes oder er selbst außerhalb seines Dorfes, so wird der Tote in eine Art Stasis versetzt, um das Zerfallen des Leichnams zu verhindern, bis die Feier abgehalten werden kann. Das Fest gleicht dem der Auenelben sehr. Im Morgengrauen macht sich die Gemeinschaft singend und tanzend auf, um zu einem bestimmten Platz zu wandern, wo der Elb seine Ahnen wieder sehen kann. Die Prozession endet an einem besonderen Ort, an dem sich der Ahnenbaum des Dorfes erhebt. Die Gemeinschaft umschließt den Baum und beging einen komplizierten Reigentanz, während der Leichnam am Fuß des Baumes ruht. Der Tanz entwickelt allmählich eine Eigendynamik, wird schneller und wilder, während der Verstorbene langsam vom Ahnenbaum aufgenommen wird. Wenn die Sonne dann hoch im Zenit steht, endet der wilde Reigen und der Verstorbene ist vom Ahnenbaum vollständig aufgenommen worden. Jedes Elbendorf hat einen eigenen Ahnenbaum, der für sie als heilig gilt und dessen Schändung sie in kalte Wut versetzen würde.

Der "Kulturkreis" der Stadtelben

Eigentlich kann man bei den Stadtelben nicht direkt von einem eigenen Kulturkreis sprechen. Vielmehr ist es eine Submischkultur der Elben, die sich im Laufe der Zeit entwickelt hat.

Lebensweise

Stadtelben kann man größtenteils in den Elbenstädten Slivana und Anumes antreffen, aber auch in einigen der Freien Städte. Die Elben dort werden oft auch abwertend Gossenelben genannt, wenn auch nicht von Angesicht zu Angesicht. Viele dieser Elben haben das naturverbundene Leben ihrer Vorfahren abgelegt und sich der menschlichen Kultur angenähert. Misch- oder Halbelben sind unter ihnen nicht selten anzutreffen. In den Elbenstädten Slivana und Anumes haben sich Ältestenräte etabliert, die bei Streitigkeiten vermitteln, Recht sprechen, Verträge mit anderen Städten und Völkern schließen und sich um Probleme mit Nichtelben kümmern. Durch diese Position haben die Ratsmitglieder einen enormen Einfluss in "ihren" Städten. Diese hierarchiechen Strukturen sind für viele "traditionell" lebende Elben ein weiteres Zeichen für die Entfremdung der Stadtelben vom elbichen Erbe.

Halbelben
Größe 1,60- 1,90 m
Gewichtberechnung Größe-110 in Kg.
Attribute Durchschnitt
ST 10
KO 10
GE 12
RE 12
FF 12
WI 10
KL 10
WE 10
IN 12
WA 10
Aussehen 10
Magiestufe 1
Vor u. Nachteil.
Stimme (positiv)
Alkoholunverträglichkeit Stufe 1

Die Bergelben

(auch Eiselben genannt)

Zuletzt soll noch von einem recht mystisches Elbenvolk berichtet werden, das hoch oberhalb der Schneegrenze im Ogerwall beheimatet sein soll. Angeblich wird dieses Volk von einer Königsfamilie regiert. Das Reich dieser Elben soll durch einen endlosen Tunnel vom Rest der Welt abgetrennt sein, welcher schwer bewacht wird. Gerüchten zufolge sollen alle Gebäude dort aus Eis und Kristallen bestehen. Die Elben selber sollen keine Kälte spüren und Meister der Eiselementarmagie sein.

Religion

Anstelle einer Religion verehren die Elben ihre Ahnen und die Natur an sich als mannigfaltiges Wesen. Sie entschuldigen sich bei jedem natürlichen Geschöpf, wenn sie ihm ein Leid zufügen müssen, und bedanken sich, für jede Gabe, die sie der Natur entnehmen. Sie besitzen eine tiefgreifende, intuitive Spiritualität.

Beziehungen und Handel der Elben mit anderen Völkern

Viele Elben bevorzugen es, unter Ihresgleichen zu bleiben. Sie haben wenig Interesse Handel zu treiben oder mit anderen Rassen diplomatische Beziehungen zu knüpfen. Daher gibt es Völker und sogar ganze Rassen, die Elben nur aus Erzählungen oder Sagen kennen.

Menschen

Die ersten Kontakte zwischen Menschen und Elben verliefen zunächst friedlich, bis immer mehr Menschen in das Elbengebiet eindrangen, sich niederließen und das Land um sie herum nur für sich beanspruchten. Es kam immer häufiger zu Konflikten, die immer mehr eskalierten, bis offener Krieg zwischen Elben und Menschen ausbrach. Während der folgenden Jahrhunderte starben tausende Elben im Kampf gegen die Eindringlinge. Doch die Zahl der Toten bei den Menschen übertraf die Elbichen Verluste um ein vielfaches. Als das alte Kaiserreich dann auseinanderbrach, schwemmten immer mehr Menschen in die umkämpften Gebiete, sodass die Elben immer mehr Boden verloren.

Aus dieser Zeit stammt folgendes elbisches Sprichwort:

Freund, streite dich nicht mit Menschen, sondern versuche Konflikte mit ihnen friedlich beizulegen. Denn erschlägst du sie im gerechten Zorn wegen ihrer Frevel gegenüber der Natur und deines Volkes, so werden ihre Kinder und Kindeskinder schnell nachfolgen, um den Streit aufs neue anzufachen, stärker und blutiger als zuvor.

Schließlich schlossen Elben und Menschen eine Reihe von Verträgen, die den Krieg beendeten und neuen Frieden zwischen Elben und Menschen ermöglichten. Heute sind es sogar die Menschen, die am meisten mit den Elben Handel treiben. Der Großteil des Warenaustausches zwischen ihnen wird über die Städte Slivana und Anumes abgewickelt und von dort aus bis tief in das Territorium der Elben weiter verteilt. Doch gibt es immer wieder Händler, die selber in die Weiten der Grasebene oder in den Elbenwald hineinreisen, in der Hoffnung so mehr Gewinn zu erwirtschaften. Einige wenige sind damit wirklich zu Wohlstand gekommen und haben sich einen guten Namen bei den Elben verdient. Es kommt jedoch auch immer wieder vor, dass ein skrupelloser Händler versucht, ein Elbendorf mit Alkohol und anderen Drogen zu versorgen, um von den schnell abhängigen Elben den größtmöglichen Profit herauszuschlagen. Dieses Vorgehen kann einem Händler großen Reichtum aber auch einen frühen Tod bescheren, da sich der schädliche Einfluss dieser Waren unter den Gemeinschaften der Elben herumgesprochen hat.

Orks

Elben und Orks treffen sich nur selten. Fast scheint es, als ob Elben jeden Kontakt mit ihnen vermeiden wollen. Selbst wenn solch ein Treffen stattfindet, ignorieren Elben die Orks so gut wie möglich. Sind sie gezwungen doch einmal mit Vertretern der Orkrasse in Kontakt zu treten, behandeln die Elben sie höflich aber äußerst distanziert.

Zwerge

Zwischen Elben und Zwergen sind keine direkten Kontakte bekannt. Doch scheint es in der Vergangenheit häufiger zu Auseinandersetzungen zwischen diesen Völkern gekommen zu sein, da beide Seiten viele Vorurteile und alten Groll gegeneinander hegen.