Die Goblins

Allgemein

Goblins sind größer als Halblinge aber kleiner als Zwerge. Sie haben einen sehnigen, schmächtigen Körperbau und kleine spitze Hauer. Sie haben eine gräuliche oder grünliche Haut und sind meistens nicht sehr stark behaart. Ihre Gesichtszüge haben durch die großen Augen etwas kindliches.

Als Prügelknaben der Geschichte könnte man die Goblins auch nennen, ist ihre Vergangenheit doch gezeichnet von der Versklavung und Unterdrückung durch andere Völker. Ähnlich wie etliche andere Völker zuvor, erkannten auch die Menschen sich nicht in den Goblins wieder. Anders als bei den Halblingen verhielten sich viele von ihnen feindlich den Goblins gegenüber. Ausbeutung, Sklaverei und Vertreibung prägt die Kultur der Goblins seit Jahrhunderten. Da wundert es nicht, dass wilde Goblinstämme oft nicht sehr freundlich darauf reagieren, wenn sie auf andere Rassen stoßen. Auch wenn sie sich unterlegen fühlen, werden sie versuchen die Eindringlinge mit allen Tricks und Heimtücken zu vertreiben. Zu groß ist ihre Angst selber vertrieben oder versklavt zu werden. Einem offenen Kampf stellt sich ein Goblin allerdings nur bei genügend Übermacht, denn so dumm sind sie nicht, auch wenn das viele glauben wollen. Sie wissen genau, dass sie es alleine vielleicht noch mit einem Halbling aufnehmen könnten (und das ist schon keine sichere Sache), aber gegen andere Völker sind sie körperlich eindeutig unterlegen.

Goblin
Größe 1,10-1,40 m
Gewichtberechnung Größe -100 in kg
Attribute Durchschnitt
ST 8
KO 8
GE 14
RE 12
FF 12
WI 10
KL 10
WE 10
IN 10
WA 12
Aussehen 10
Magiestufe 0
Vor- u. Nachteil
Schwacher Wille Stufe 2
Schnell Stufe 1
Eingeschränkte Waffengröße 3

Viele der wilden Goblins sind Jäger, Sammler oder Bauern. Sie leben in großen Familiengruppen oder Stämmen zusammen. Das Land von sesshaften Stämmen ist oft nur schwer zugänglich (sonst wäre es ihnen wahrscheinlich schon längst abgenommen worden). Andere Gruppen ziehen durch die Wildnis und dringen dabei auch immer wieder in Menschengebiete vor, was häufig zu Konflikten mit der ansässigen Bevölkerung führt. Daher stammen auch die einschlägigen Vorurteile, dass alle Goblins verschlagene Diebe und Plünderer seien.

Es gibt aber auch eine große Anzahl von Goblins, die zwischen Orks und Menschen leben. Ein großer Teil von ihnen fristet ein karges Dasein als Sklave oder Leibeigener auf den Feldern der Orks oder in den Minen und Werkstätten des Mystorianischen Städtebundes und Drachensteins. Aber auch in anderen der Freien Städten findet man Goblins. Manche arbeiten als Tagelöhner, Knechte oder Boten, andere als Straßenhändler, Taschendiebe oder Führer. Einige wenige Goblins beschließen ihrem bisherigem Leben zu entfliehen, indem sie sich Abenteurergruppen anschließen in der Hoffnung, mit ihnen ihr Glück zu machen. In Mirano soll sogar ein Goblin zum Zauberer ausgebildet worden sein.

Aber die Magiebegabung ist dem Volk der Goblins generell nicht fremd. Bedingt durch ihre Naturverbundenheit ist der Schamanismus unter ihnen weit verbreitet und daher schlagen die meisten magiebegabten Goblins den Lebensweg eines Schamanen ein.