Haus- und Nutztiere

Reittiere

In den Bekannten Landen werden verschiedene Arten von Reittieren eingesetzt, die nachfolgend vorgestellt werden sollen.

Pferde

Pferde wurden ursprünglich von den Menschen nach Lunaria gebracht und werden von ihnen auch am häufigsten genutzt. Aber auch bei den Auenelben und den Orks der Weiten Ebene erfreuen sich Pferde großer Beliebtheit. Pferde sind Herdentiere. Man unterscheidet bei ihnen zwischen Reit- und Arbeitspferden. Reitpferde sind oft kleiner, quirliger und schneller als ihre größeren Verwandten. Dafür sind die Arbeitspferde stärker, genügsamer und ruhiger. Pferde sind reine Pflanzenfresser.

Aussehen

Pferde besitzen im Verhältnis zu ihrem Körper einen großen Kopf, an dessen Seiten sich ihre Augen befinden. Die Ohren sitzen am hinteren Ende des Schädels vor dem Übergang zum breiten Hals. Ihr breiter Körper wird von vier schlanken Beinen getragen. Ihre Hufen werden von den Menschen oft mit Hufeisen beschlagen. Pferde besitzen ein dichtes Fell, eine lange Mähne vom Kopf über den Nacken verlaufend und einen langen Schweif. Größe und Fellfarbe variieren je nach Tier und Rasse.

Verwertbares

Außer dem praktischen Nutzen als Reit- und Arbeitstiere kann von Pferden alles weiterverarbeitet werden. Haut für Leder, Fleisch als Nahrungsmittel, Knochen und Sehnen zur Werkzeug-, Schmuck- und Waffenherstellung.

Es gibt zwei Reitpferderassen in den Bekannten Landen.

Die Gardier

Das Stockmaß der Gardier liegt zwischen 165-179 cm. Die meisten Gardier sind Braune, Füchse, selten auch Rappen. Gardier waren im alten Kaiserreich beliebte Militärpferde. Auch heute noch erfreuen Sie sich großer Beliebtheit bei leicht gepanzerten Reisenden und Abenteurern, da sie trotz ihrer Schnelligkeit recht genügsame Tiere sind. Für einen voll gepanzerten Recken sind diese Pferde jedoch nicht sehr gut geeignet.

Vorkommen

Überall in den Bekannten Landen werden diese Pferde gezüchtet.

Die Paraner

Das Stockmaß der Paraner liegt zwischen 170-185 cm. Unter den Paranern gibt es viele Braune, Füchse und Schecken, selten auch Schimmel. Paraner sind genau wie Gardier gute Reitpferde, wenn auch nicht ganz so schnell wie sie. Da sie noch stämmiger gebaut sind als die Gardier, werden sie hauptsächlich von stark gepanzerten Kriegern bevorzugt. Problematisch ist allerdings das Auf- und Absteigen bei den großen Paranern für stark gepanzerte Krieger durch das Gewicht ihrer Rüstung.

Vorkommen

Die Mehrzahl der Paraner wird in den Freien Städten gezüchtet. Da diese Pferderasse einen guten Ruf unter den Kriegern Lunarias genießt, kann man diese Pferde überall antreffen.

Außerdem gibt es noch drei Arbeitspferderassen in den Bekannten Landen.

Die Brechter

Das Stockmaß dieser Pferderasse liegt zwischen 180-205 cm. Damit sind sie die größten Pferde der Bekannten Lande. Sie zeichnen sich durch ihre immense Stärke, ihr friedliches Wesen und ihre fast unendlich scheinende Ausdauer aus. Brechter kommen als Braune, Füchse, Braun- und Fuchsschimmel vor.

Vorkommen

Brecher werden vor allem im Zirkelland und in einigen freien Städten gezüchtet und eingesetzt.

Die Vesper

Das Stockmaß der Vesper liegt zwischen 165-188 cm. Die meisten Vesper werden vor allem als Kutschen- und Zugpferde eingesetzt. Vesper kommen als Braune, Füchse, Rappen, Braun- und Fuchsschimmel vor.

Vorkommen

Überall in den Bekannten Landen werden diese Pferde gezüchtet und eingesetzt.

Die Romaner

Das Stockmaß der Romaner liegt zwischen 170-180 cm. Romaner werden vor allen von Bauern als Nutztiere gehalten. Obwohl sie gute Arbeitpferde sind, sind sie außerhalb des Mystorianischen Städtebundes nicht sehr verbreitet. Eine Auffälligkeit der Romaner ist es, dass es ausschließlich Schecken unter ihnen gibt. Das Fellmuster enthält weiße, schwarze, rote, und braune Farbelemente.

Vorkommen

Vor allem im Mystorianischen Städtebund und in der Stadt Hügelheim.

Die Wildpferde

Das Stockmaß der Wildpferde variiert genau so stark wie deren Farbgebung und Körperproportionen. Alle Pferderassen Lunarias können im einem Wildpferd wiedergefunden werden.

Vorkommen

Wildpferde kommen hauptsächlich in der Weiten Ebene, den Ebenen von Korindor und im Ruinenfeld des Alten Reiches vor.

Echsenartige

Rennechsen

Rennechsen gehören zu den am längsten domestizierten Tierarten Lunarias. Die Echsenmenschen waren die ersten, die die Rennechsen zähmten und als Reittiere benutzten. Rennechsen sind Fleisch- und Assfresser. Da Rennechsen eigentlich Einzelgänger sind, benötigen sie einzelne Boxen oder einen Maulkorb, wenn sie mit Artgenossen im gleichen Gehege gehalten werden sollen.

Aussehen

Rennechsen erreichen eine Körperlänge von etwa 4 m. Hinzu kommt noch ein etwa anderthalb Meter langer Schwanz. Die Grundfärbung ihrer Schuppen ist hellgrau. Der Rücken ist mit braunen bis schwarzen Musterungen überzogen. Der Schwanz ist grau und ebenfalls mit großen Schuppen versehen. Der recht mächtige und breite Kopf weist zwei sehr große Echsenaugen auf, die auch in der Dunkelheit gut sehen können. Der Schwanz hat mehrere Sollbruchstellen und kann von der Rennechse bei Gefahr abgeworfen werden. Er wächst allerdings vollständig nach. Gleiches gilt für seine leicht ablösbaren Hautschuppen. Die Geschlechter dieser Gattung sind äußerlich sehr schwer von einander zu unterscheiden. Ihr Körperaufbau ähnelt dem von Geckos. Ihre Zehen sind mit stabilen Krallen bewehrt. Ihr Maul ist mit zwei Reihen nadelspitzer Zähne bestückt, mit denen sie grässliche Verwundungen hervorrufen können.

Verwertbares

Der Rennechsen dienen vorwiegend als Reittiere. Ihre Knochen und Schuppen werden manchmal zu Rüstungen verarbeitet. Ihr Fleisch ist ungenießbar.

Vorkommen

Rennechsen werden in der Stadt Drachenstein und von den Echsenmenschen in Zisis und dem Sumpfgaswald gezüchtet. Wilde Rennechsen findet man überwigend westlich des Großen Flusses in der Nähe von Korindor.