Die Drachen

Geschichte

Die Geschichte der Drachen geht zurück bis in die Anfänge der Zeit. Es gibt viele Legenden um eine Schriftensammlung bestehend aus zehn Schriftrollen, von der es heißt, sie wäre von einem Drachen diktiert oder sogar geschrieben worden. Die Schriftsammlung wird allgemein als "Taurium" bezeichnet ("Tauri" bezeichnet in vielen Religionen den Anfang der Welt). Diese Schriften erzählen von der Erschaffung der Welt und gelten als die mit Abstand ältesten Schriften der Welt. Nach dem Taurium waren die Drachen die ersten Geschöpfe der Welt, die sie zu gestalten lernten, so wie es ihnen gefiel. Sie sollen ihre eigenen Völker erschaffen und unterrichtet haben, ebenso wie sie über unvorstellbare Macht gebieten konnten. Weiter wird gesagt, dass es einst einen fürchterlichen Krieg zwischen den Drachen gegeben haben muss, der die meisten ausrottete (über den Grund gibt es nur verschwommene Andeutungen).

Die heute bekannten Drachenarten haben nichts mehr gemeinsam mit den fast göttlich erscheinenden Drachen des Tauriums. Dennoch gibt es immer wieder Gerüchte, dass diese Drachen noch immer existieren und durch noch unbekannte Gebiete Lunarias streifen und sie nach ihrem Willen gestalten. Fest steht aber, dass es auch heute noch einige intelligente Drachenarten gibt. Sie sind jedoch in vielen Landstrichen sehr selten geworden und leben meist abseits jeder Zivilisation.

Lange Zeit schwellte ein Konflikt zwischen vielen Gelehrten der Bekannten Lande, ob Drachen zu den Reptilien gezählt werden können oder nicht. Diese Debatte wurde beigelegt, nachdem sich ein Königsdrache Namens "Drischarim" in den Disput einschaltete, indem er einige Gelehrte kurzerhand aus der Stadt Bergisch entführte und ihnen seine geistigen, magischen und körperlichen Fähigkeiten offenbahrte (Zeugnisse dieser Taten kann man immer noch in der Stadt Drachenstein bestaunen, in die Bergisch kurze Zeit später umbenannt wurde). Drischarim hatte von dem Disput durch einen Zauberer erfahren, der sich in seinem Gebiet verlaufen und dem Drachen über den Weg gestolpert war. Dieser Drache war es auch, der den Menschen die erste Schriftrolle des Taurium übergab. Nach Drischarims Eingreifen wurde ein Drache wie folgt dargestellt:

Drachen sind echsenartige Wesen, die durch schuppige Hornplatten verschiedener Größe, Form und Farbe am ganzen Körper gut gepanzert sind. Sie bewegen sich entweder mittels ihrer vier Beine über Land oder dank ihrer fledermausartigen Flügeln mit großer Geschwindigkeit in der Luft fort. Ihre Flügel wirken im Verhältnis zum Körper oft zu klein, doch sind Darchen gute Flieger. Ihr stachelbewehrter Schwanz erreicht meist die gleiche Länge, wie ihr Körper mit Hals und Kopf zusammen. Ihr Blut ist siedend heiß und sie können durch ihre Nüstern und den mit spitzen Zähnen gespickten Maul Feuer speien. Ein Hornkamm läuft vom Nacken über den Rücken bis zur Schwanzspitze. Ältere Drachen wachsen oft auch Hörner am Kopf auf. Ihr hinteres Beinpaar ist deutlich muskulöser als das fordere Paar. Drachen können ausgesprochen gut mit den vorderen Klauen zugreifen, fast, als wären es Hände. Im inneren ihres Leibes tragen sie einen milchigweißen Stein, der Seelenstein genannt wird und die Essenz des Drachengeistes enthält. Die Größe dieses Steines ist abhängig vom Alter des Drachens. Sie sind unzweifelhaft intelligent und haben ein äußerst gutes Gedächtnis, so dass sie nicht als Tiere angesehen werden können. Außerdem verfügen sie über die Fähigkeit mit anderen im Geiste zu sprechen und über Zauberkräfte. Dazu kommt, dass sie generell eine hohe Magieresistenz besitzen und sehr ausdauernd sind. Es kann vorkommen, dass sich ein Drache regelrecht in einen Kampfrausch steigert und dann verheerende Schäden anrichtet. Dies passiert vor allem, wenn er seine Brut in Gefahr sieht. Seltener auch, wenn er in seinem Territorium angegriffen wird oder wenn er sich aus einem bestimmten Grund maßlos ärgert und dadurch seine Selbstbeherrschung verliert.

Durch diese Darstellung der Drachen standen die Gelehrten vor einem weiteren Problem, hatten doch manche Drachen andere Merkmale (wie ein Eisodem an Stelle des Feuerodems) oder es fehlten bestimmte Besonderheiten (z.B. keine Flügel, nur zwei Beine,...). Daher unterteilten sie die verschiedenen Drachen weiter, bis sich die heutige Gliederung der Drachenarten ergab.

Bekannte Drachengattungen

Über die Lebenserwartung und Gewohnheiten der Drachen ist nicht viel bekannt, nur von den zähmbaren Drachenarten kennt man einige Daten. Bis heute konnten nur Silberdrachen, Vulkandrachen und Grasdrachen gezähmt werden. Es sind einzelne Fälle bekannt, bei denen es gelungen sein soll Donnerdrachen zu zähmen. Meist starben jedoch diejenigen, die dieses Wagnis eingingen, bei ihrem Versuch. Silberdrachen werden nach Erfahrungswerten der Drakonier etwa 100 Jahre alt und brauchen etwa 10 Jahre, bis sie ausgewachsen sind. Vulkandrachen werden nahezu 80 Jahre alt und brauchen nur 4 Jahre, bis sie ausgewachsen sind. Grasdrachen schließlich leben eventuell 20 Jahre lang in Gefangenschaft, bevor sie rapide altern und sterben. Dies hängt stark von ihren Haltungsbedingungen ab. Die natürliche Lebenserwartung dieser Drachenart ist unbekannt, ebenso wie die Entwicklung vom Ei bis zum ausgewachsenen Exemplar, da gefangene Grasdrachen keinen Nachwuchs zeugen und bisher nur ausgewachsene Exemplare gefangen werden konnten.

(Längenangaben immer mit Schwanz und Kopf)

Pseudodrachen

Alle Drachenarten, bei denen es bestritten ist, ob sie zu den Drachen gehören oder nicht, werden den Pseudodrachen zugeordnet. Angehörige dieser Gruppe, haben viele Eigenschaften, die man von Drachen kennt aber auch Merkmale, die untypisch für Drachen sind.

Sumpfdrachen

Braun-grau, flugfähig, besonders große Krallen, Füße mit Haftflächen, echsenartig, Körperlänge 1 m, Spannweite etwa 2 m.

Lebensraum: Sumpf

Sumpfdrachen leben auf Bäumen und im Sumpf und ernähren sich von allem, was in der Luft fliegt und kleiner ist als sie. Sie sind sehr aggressiv und kaum zu zähmen. Sie sind eine der schnellsten Drachenarten. Sie haben kleine Haftballen an den Füßen, mit denen sie problemlos an Bäumen hochklettern können.

Verwertbar: Blut für Drachenöl (übelriechend), Haftballen für Kletterhilfen.

Jadedrachen

Jadegrün, echsenartig, spuckt Säure, Körperlänge 30 cm, keine Flügel

Lebensraum: Felsspalten und Bodenritzen überall in Lunaria oberhalb von 200 m.

Beim Jadedrachen ist strittig, ob er zu den Echsen gehört oder zu den Drachen. Er lebt in Felsspalten und ernährt sich von kleinen Säugetieren. Dabei löst er sie mit seiner Säure auf, und trinkt anschließend die Lösung. Seine Säure setzt er aber auch ein, wenn er sich bedroht fühlt. Obwohl er im Ruf steht, ein mordlustiges Monster zu sein (wie eigentlich viele Drachen), ist er sehr friedfertig und greift nur an, um sich zu verteidigen.

Verwertbar: Schuppen und Zähne für Schmuck, Säuredrüsen für Alchemie

Grasdrache

(auch Hüpfdrachen genannt)

Verschiedene Grüntöne, Gleithäute an den Vorderklauen, Stark ausgeprägte Hinterbeine, spuckt Feuer, keine Flügel, kann bis zu 3 m hoch springen, kann etwa 100 m gleiten, Körperlänge 10-20 cm

Lebensraum: überwiegend im den Weiten Ebenen

Grasdrachen jagen alles, was kleiner ist als sie selbst. Sie können aber auch fast alle anderen Materialien verdauen (Erde, Holz, Metalle und vieles andere mehr). Manche Grasdrachen sind sogar leicht magiebegabt. Sie legen Horte mit glitzernden und funkelnden Objekten in Erdhöhlen und Felsspalten an. Kinder suchen gern aus Zeitvertreib nach Grasdrachenhorten und versuchen die Grasdrachen zu fangen und zu zähmen.

Verwertbar: Feuerdrüse für Drachenöl, selten auch ein kleiner Seelenstein als magischer Speicher

Niedere Drachen

Als niedere Drachen bezeichnet man die Drachenarten, die nur über eine eher tierische Intelligenz verfügen und keine Zauberkraft besitzen.

Silberdrache

Blau-silbrig, Körperlänge 5-6 m, flugfähig (einer der besten Flieger), spucken Feuer, Spannweite 8 m

Lebensraum: Gebirge und Steilhänge.

Silberdrachen sind eine der häufigsten Drachenarten. Sie sind - für Drachen - sehr gut zu zähmen. Sie sind die am leichtesten zu haltenden Drachen, da sie sich gut dressieren lassen und, durch ihren sehr niedrigen Futterbedarf (2-3 Kg Fleisch/Tag), die kostengünstigsten in der Haltung sind. Sie sind sehr gute Flieger und können sehr genau Feuer spucken. Es sind Fälle bekannt, in denen es gelungen ist Silberdrachen in Gefangenschaft zu züchten. Häufig scheitern diese Versuche jedoch.

Verwertbar: Schuppen für Rüstungen, Krallen und Zähne als Trophäe, Feuerdrüse für Drachenöl

Donnerdrachen

Grau-schwarz, Körperlänge 10-12 m, flugfähig, spucken Blitze, Spannweite 12 m.

Lebensraum: Vorwiegend am Meer (Steilküste)

Donnerdrachen sind sehr viel aggressiver als die Silberdrachen, kommen aber etwa noch genauso häufig vor. Sie jagen alles, was sich bewegt, und größer als ein Kaninchen ist. Vor allem an den Steilküsten der Westsee leben Donner- und Silberdrachen in direkter Nahrungskonkurrenz. Dort kann man häufiger Luftkämpfe zwischen den beiden Drachenarten beobachten. Ihre größte Kuriosität ist, dass sie kein Feuer spucken, sondern mit ihrem Maul elektrische Stromstöße von enormer Größe erzeugen. Sie legen Horte mit glitzernden und funkelnden Objekten in ihren Klippenhöhlen an.

Verwertbar: Schuppen für Rüstungen, Krallen und Zähne als Trophäe, Zunge für Alchemie,

Vulkandrachen

Rot-schwarz, Körperlänge 5-10 m, flugfähig, spucken Feuer, Spannweite 9-15 m.

Lebensraum: in der Nähe von Vulkanen und Lavaseen.

Vulkandrachen sind sehr widerstandsfähig, vertragen aber Kälte nicht sehr gut. Sie leben nur in der Nähe von Vulkanen oder Lavaflüssen. Sie können riesige Feuerbälle erzeugen und sind gegen fast jede Art von Zauber sehr resistent. Dazu kommt noch, dass sie sehr schnelle und wendige Flieger sind. Sie lassen sich auch zähmen, sind jedoch deutlich schwieriger zu dressieren als Silberdrachen. Zuchtversuche in Gefangenschaft sind bisher gescheitert.

Verwertbar: Schuppen für Rüstungen, Krallen und Zähne als Trophäe, Feuerdrüse für Drachenöl (sehr wirkungsvoll),

Lindwürmer

Als Lindwürmer werden die Drachen bezeichnet, die nur zwei Beine und keine oder nur sehr kurze, fluguntaugliche Flügel besitzen.

Frostwurm

(selten)

Milchig weiß, Körperlänge 5-20 m, Frostodem, zwei Beine, kurze fluguntaugliche Flügel, zwei Hornansätze am Kopf, Spannweite 2 m.

Lebensraum: Gebirge, oberhalb der Schneegrenze in Höhlen, Ruinen und Mienenschächten.

Frostwürmer sind resistent gegen niedrige Temperaturen, vertragen aber Hitze nicht sehr gut. Sie jagen alles, was sich verspeisen lässt. Sie erreichen ungewöhnlich hohe Geschwindigkeiten bei der Jagd am Boden. Sie sind sehr aggressiv und legen große Horte an. Ungewöhnlich bei den Frostwürmern ist ihr Frostodem, der ihre Beute innerhalb von einer Minute schockgefrieren lassen kann. Anders als alle anderen bekannten Drachenarten scheinen Frostwürmer Kälte anstelle Hitze auszustrahlen. Die Schuppen eines Frostwurms strahlen selbst nach seinem Tod noch einige Jahre lang Kälte aus.

Verwertbar: Schuppen und Frostdrüse für Eiskammern, Krallen und Zähne als Trophäe, Zunge, Augen und Blut für Alchemie, Horn für Zauberutensilien oder Schamanenkeulen.

Tatzelwurm

(selten)

In verschiedenen Brauntönen schimmernde Schuppen, wächst lebenslang jährlich etwa einen Meter, kann etwa 200 Jahre alt werden, zwei Beine, kurze fluguntaugliche Flügel, ein Horn am Kopf, magiebegabt, Spannweite 2 m.

Lebensraum: in Gebirgen unterhalb der Schneegrenze, Höhlen, Ruinen und Mienenschächten.

Tatzelwürmer sind Einzelgänger, die auf alles Jagd machen, was kleiner ist als sie. Ihr Speiseplan wird maßgeblich von ihrem Alter und ihrer Größe bestimmt. Ein junger Tatzelwurm ernährt sich vorwiegend von Tieren und Insekten bis zur Größe einer Katze. Umso älter ein Tatzelwurm wird, umso größer wird auch dessen Beute. Im Laufe ihres Lebens entwickeln Tazelwürmer auch magische Fähigkeiten und fühlen sich immer stärker von Mana durchfluteten Orten angezogen.

Verwertbar: Schuppen für Rüstungen, Krallen und Zähne als Trophäe, Zunge, Augen und Blut für Alchemie, Horn für Zauberutensilien oder Schamanenkeulen, Seelenstein als magischer Speicher

Schlangenartige Drachen

Als schlangenartige werden die Drachen bezeichnet, die keine Beine besitzen, aber doch noch viele Merkmale eines Drachen aufweisen.

Nautilus

Blau, Körperlänge 10-15 m, schlangenartig ohne Beine, zwei Hörner am Kopf, Flossen an Rücken und Bauch, Kiemenatmer.

Lebensraum: in der Nähe von heißen Quellen, warme Küstengebiete.

Der Nautilus ist eine etwa 10 m lange Seeschlange. Er ist ein klassischer Kiemenatmer. Man trifft ihn in heißen und warmen Gewässern ebenso wie in warmen Küstengebieten an. Immer wieder gibt es Berichte darüber, dass der Nautilus Schiffe angreift. Mehr ist jedoch nicht über ihn bekannt.

Verwertbar: Haut als Schwimmanzug, Zähne als Trophäe, Zunge, Augen und Blut für Alchemie, Hörner für Zauberutensilien, Seelenstein als magischer Speicher

Sandwürmer

Beige-sandfarben, Körperlänge 5-25 m, schlangenartig ohne Beine, spuckt Feuer, buddeln Höhlen und Tunnel, augenlos

Lebensraum: in der großen Ödnis, Höhlen und Tunnelsystemen.

Sandwürmer sind sehr gemütlich und kaum aus der Ruhe zu bringen. Dennoch können sie eine gewaltige Reaktionsschnelligkeit erzeugen, wenn es nötig sein sollte (z.B. beim Jagen). Sie lassen sich zähmen und reiten. Doch wird dies nur selten getan, da sie nur in der Ödnis überleben können und weil sie dazu neigen in Tunnel abzutauchen und dabei den Reiter oft an der Oberfläche zurücklassen. Außerdem strahlt ihr Körper eine immense Hitze aus, die dem Reiter erhebliche Verbrennungen zufügen kann. Einige Gelehrte sehen eine Verbindung zwischen den Sandwürmern und dem Maaregonerz, was, genau wie sie, nur in der großen Ödnis vorkommt.

Verwertbar: Zähne und Zunge als Trophäe, Blut für Brandgeschosse, Feuerdrüse für Drachenöl, Herz für die Ewige Glut, Seelenstein als magischer Speicher (nur bei sehr alten Exemplaren auffindbar)

Echte Drachen

Echte Drachen besitzen einen den Menschen ebenbürtigen, wenn nicht gar überlegenen, Verstand, können Zauberkräfte einsetzen und lassen sich nicht zähmen oder dressieren. Es soll jedoch vorgekommen sein, dass sie Freundschaften mit angehörigen der (aus ihren Augen) "niederen" Völker (wie Elben oder Menschen) geschlossen haben. Sie weisen alle Merkmale eines echten Drachen auf und bevorzugen einen erhöhten, geschützten und trockenen Unterschlupf. Dort bauen sie ihre Nester und legen ihre Horte an. Anders als die deutlich kleineren und oft wahllos zusammengewürfelten Horte ihrer "niederen" Verwandten, finden sich in ihren Horten größtenteils Edelsteine und Gegenstände aus Edelmetallen und solche, die das Interesse des Drachen geweckt haben. In seltenen Fällen legen Drachen auch eine Art Trophäensammlung vor den Eingängen ihrer Höhlen an, wenn sie häufiger belästigt werden ( z.B. durch Schatzsucher, Dieben, Abenteurern oder Möchtegerndrachentötern). Eine weitere Eigenart der echten Drachen ist es, Edelsteine am Bauchbereich anzubringen. Anscheinend sollen sie die Panzerung der Drachen an dieser Stelle unterstützen. Wie sie die Edelsteine befestigen ist aber unbekannt.

Königsdrachen

(sehr selten)

Grüngolden, Körperlänge 15-30 m, flugfähig, magiebegabt, intelligent, Einzelgänger, Spannweite 10-2 0m, drei Hörner am Kopf.

Lebensraum: Gebirge, Hügellandschaften und Plateaus.

Königsdrachen leben als Einzelgänger in unwegsamen Gebieten. Sie jagen alles, was größer als ein Hund ist. Meist ignoriert ein Königsdrache Menschen oder andere intelligente Völker, solange er sie nicht als Gefahr für seinen Hort oder Nachwuchs hält. Manchmal fordern Königsdrachen aber auch Tribut von ihnen, der sehr unterschiedlich ausfallen kann. Sie verfügen über ausgezeichnete Augen, mit denen sie noch aus großer Höhe ihre Beute am Boden erspähen können. Drischarim ist ein bekannter Vertreter dieser Drachenart.

Verwertbar: Schuppen für Rüstungen, Krallen und Zähne als Trophäe und für Waffen, Zunge, Augen, Herz und Blut für Alchemie, Hörner für Zauberutensilien oder Schamanenkeule, Seelenstein als mächtiger, magischer Speicher

Raubdrachen

(selten)

Silbergrau, Körperlänge 3-6 m, flugfähig, magiebegabt, intelligent, großes Wandergebiet, Spannweite 6-8 m, zwei Hörner am Kopf.

Lebensraum: Hügellandschaften, Plateaus, Bergausläufer und deren Umland.

Raubdrachen leben in kleineren Rudeln zusammen. Sie bevorzugen eine höhergelegene Position mit flacherem Umland. Sie legen mehrere Horte an, die sie abwechselnd bewohnen. Sie jagen alles, was größer als eine Maus ist. Bisweilen haben sie es auf Menschen oder andere intelligente Wesen abgesehen, von denen sie Tribut verlangen. Selten kommt es vor, dass ein Raubdrache allein umherzieht. Dann umgibt er sich oft mit niederen Dienern, oftmals Menschen.

Verwertbar: Schuppen für Rüstungen, Krallen und Zähne als Trophäe, Zunge, Augen und Blut für Alchemie, Hörner und Herz für Zauberutensilien, Seelenstein als mächtiger, magischer Speicher

Eisdrachen

(sehr selten)

Silbrig weiß, 20-40 m, flugfähig, magiebegabt, intelligent, Frostodem, zwei Hörner am Kopf, Spannweite 9-18 m.

Lebensraum: in Gebirgen oberhalb der Schneegrenze, Höhlen, Ruinen, Mienenschächte und Gletscher.

Eisdrachen sind resistent gegen niedrige Temperaturen, vertragen aber große Hitze nicht sehr lange. Sie jagen alles, was sich verspeisen lässt und größer als ein Hase ist. Sie erreichen ungewöhnlich hohe Geschwindigkeiten bei der Jagd. Sie sind Einzelgänger und legen große Horte an. Ähnlich wie Frostwürmer strahlen auch Eisdrachen Kälte anstelle von Hitze aus und besitzen einen Frostodem.

Verwertbar: Schuppen für Eiskammern, Krallen und Zähne als Trophäe, Zunge, Augen, Herz und Blut für Alchemie, Hörner als Schamanenkeule und für Zauberutensilien, Seelenstein als mächtiger, magischer Speicher

Anmerkung: Eisdrachen entwickeln sich aus einem Frostwurm, nachdem dieser etwa 50 Jahre alt geworden ist. Dann zieht er sich in seinen Hort zurück und vereist den Zugang. Er verfällt in eine Starre und durchlebt eine Metamorphose, die etwa acht Monate dauert. Wenn er dann seine alte Haut abgestreift und verspeist hat, ist er als ein Eisdrache wiedergeboren.